Thesen über die Fotoausrüstung? Wird’s jetzt philosophisch? Na, vielleicht ein klein wenig: Beim Nachdenken über meine Erfahrungen der letzten Jahre haben sich für mich drei Thesen herauskristallisiert, die ich für sehr wichtig halte. Diese möchte ich hier mal zum Besten geben:

These 1

Reduziere Deine Ausrüstung auf das Wesentliche. Kaufe Dir wenige Dinge, diese aber in der besten Qualität, die Du Dir leisten kannst.

These 2

Beherrsche Deine Ausrüstung blind. Vor Ort an der Location, wenn das einmalige Licht schnell schwindet, ist es zu spät, um sich mit Grundsätzen zu Kameraeinstellungen oder der Anwendung von Filtern zu befassen. Übe zu Hause und in Ruhe.

These 3

Sei ordentlich! Pflege Deine Ausrüstung, verstaue sie immer auf die gleiche Weise und immer so, dass Du sie auch im Dunkeln und in Zeitnot sofort griffbereit hast.

Eigentlich banal, oder? Diese Grundsätze werden aber oft vergessen, und dann entstehen Frust, Selbstzweifel und Enttäuschung. Es wird noch schlimmer, wenn Du diese Erfahrungen während einer bezahlten Fotoreise machst. Beherzigst Du diese Grundsätze, dann ist der Kopf frei, und Du kannst Dich aufs Fotografieren konzentrieren und Deiner Kreativität freien Lauf lassen. Entscheidend ist, dass Du selbst etwas tust, dass Du Dich gut vorbereitest. Dann ist der Spaß fast garantiert!

Wie ist es mit Euch? Seht Ihr das genauso oder habt Ihr zum Thema Ausrüstung andere Ansichten? Ich bin gespannt, diese zu erfahren! Entweder hier als Kommentar oder gerne auch per Mail. Bis bald!

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  1. […] wie Du zu guten Bildern des Nachthimmels und der Milchstraße kommst. Was ist noch wichtig? Ach ja: Sei vertraut mit Deiner Ausrüstung und lerne, Deine Kamera blind zu bedienen. Das sind zwar keine zwingenden Voraussetzungen für die Nachtfotografie, aber Sie erleichtern […]

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