Bild des Monats: Kölner Dom und Hohenzollernbrücke

Bild des Monats: Kölner Dom und Hohenzollernbrücke

Bild des Monats Oktober 2018: Kölner Dom und Hohenzollernbrücke

Das Bild des Monats Oktober ist ein Klassiker, den man schon oft gesehen hat: Kölner Dom und Hohenzollernbrücke. Eigentlich – aber doch nicht ganz… denn an diesem Abend war der Dom wegen einer Lichtinstallation auf seiner südlichen Fassade nur sehr sparsam beleuchtet. Dadurch entsteht für mich der besondere Reiz des Bildes: Der Dom ist beleuchtet, aber eben nur sehr schwach. So steht er nicht wie ein schwarzer Berg im Bild, sondern schimmert leicht und die unzähligen Details des Bauwerks kann man mehr erahnen als sehen. Das läßt den Dom sehr geheimnisvoll aussehen.

Sehr prominent wirkt nun aber die Hohenzollernbrücke. Normalerweise dient sie trotz ihrer Mächtigkeit und bunten Beleuchtung nur dazu, den Blick auf den Dom zu lenken, der immer das Hauptsubjekt darstellt. In diesem Bild kehren sich die Rollen um: Die Brücke steht im Mittelpunkt und der Dom schließt das Bild nach hinten ab.

Die technischen Daten der Aufnahme:

  • Kamera: Fuji X-T3
  • Objektiv: Fuji XF 16-55/2.8@38mm
  • Stativ, Fernauslöser
  • Belichtungszeit: 60 Sekunden
  • Blende: 11
  • ISO 160

Bildbearbeitung

Die Bildbearbeitung erfolgt diesmal ausschließlich in Lightroom. Allerdings musste ich das Bild vorher mit dem Iridient X-Transformer ins DNG-Format umwandeln, da Lightroom in der aktuellen Version die RAW-Dateien der brandneuen Fuji X-T3 noch nicht lesen kann.

Zur DNG-Umwandlung gibt es nichts besonders zu berichten, da ich den X-Transformer mit den Standardeinstellungen benutze.

In Lightroom habe ich – wie meistens – erstmal geschaut, was mir die automatische Tonwertkorrektur (Button „Autom.“ im Entwicklungs-Modul) vorschlägt. Mit dem Ergebnis war ich schon sehr zufrieden, habe die Parameter aber noch verfeinert und insbesondere durch eine Erhöhung von Klarheit und Dynamik ein wenig mehr Schwung ins Bild gebracht.

Auf eine Schärfung und Rauschreduzierung habe ich verzichtet, weil ich mit dem Ergebnis bereits sehr zufrieden war.

Am Ende habe ich das Bild noch am linken und unteren Rand leicht beschnitten, um die Größe der leeren Wasserfläche im linken Vordergrund etwas zu reduzieren.

Gefällt Euch das Bild „Kölner Dom und Hohenzollernbrücke“? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Bild des Monats: Dockland

Bild des Monats: Dockland

Neue Rubrik „Bild des Monats“

Auf meiner Website gibt es nun die neue Rubrik „Bild des Monats“. Jeden Monat werde ich ein Bild veröffentlichen und einiges zu seiner Entstehung schreiben: Wann, wo und warum wurde es aufgenommen, was ist das Besondere am Motiv? Wie bin ich an die Komposition herangegangen und was ging mir dabei durch den Kopf? Fehlen dürfen natürlich nicht Hinweise zur Bildbearbeitung.

Mit dem „Bild des Monats“ möchte ich meine Herangehensweise an die Landschaftsfotografie und den Umgang mit manueller Belichtung und mit Filtern zugänglich machen.

Und natürlich freue ich mich auf Fragen und Kritik!

Dockland

Fangen wir also an! Das Bild des Monats September heißt „Dockland“ nach dem gleichnamigen Ort im Hamburger Hafen. Dockland ist ein modernes, verglastes Bürogebäude in der Form eines Schiffes. Es ist von aussen frei zugänglich. Von oben hat man einen wunderbaren Ausblick über den Hafen, die Elbe und die Hamburger Skyline. An lauen Sommerabenden ist das „Oberdeck“ stark frequentiert von Touristen, Selfie-Fotografen und vielen Leuten, die einfach nur die schöne Aussicht genießen möchten.

Zusammen mit Silvia Grimpe von Silly Photography war ich an einem schönen Abend im August 2018 in Hamburg unterwegs und sie zeigte mir den besten Blick auf dieses Motiv. Vielen Dank dafür! :-)

Komposition

Das Gebäude ist entlang der Elbe genau in West-Ost-Richtung ausgerichtet. Die Sonne ging an diesem Spätsommerabend bereits deutlich im Nordwesten unter. Also beschlossen wir, die Sonne in Form ihres Spiegelbildes an der Gebäudefassade mit ins Bild zu nehmen. Das Wasser war leider ein wenig unruhig, aber ich hoffte, durch die Verwendung eines ND-Filters ein wenig Ruhe ins Bild und in die Wasseroberfläche zu bekommen.

Schön an diesem Tag war, dass die Federwolken zwar langsam aber doch in die richtige Richtung zogen. Die Spitze des vom Gebäude gebildeten Parallelogramms zeigte in die Zugrichtung der Wolken und in Richtung des Sonnenuntergangs, was die Komposition sehr stimmig machte. Der ND-Filter verwischte zudem die Wolkenbewegung ein wenig.

Bei der Aufnahme verwendete ich zudem einen GND-Filter, der etwa 45 Grad nach rechts gekippt war, um den doch noch sehr hellen Bereich des Sonnenuntergangs abzudunkeln. Ohne Filter wäre der Motivkontrast viel zu hoch gewesen.

Hier nun die technischen Daten der Aufnahme:

  • Kamera: Fuji X-T2
  • Objektiv: Fuji XF 10-24/4
  • Stativ, Fernauslöser
  • Haida ND 3.0
  • Lee GND 0.9 soft
  • Belichtungszeit: 60 Sekunden
  • Blende: 16
  • ISO 200

Bildbearbeitung

Bekanntlich bearbeite ich meine Bilder (fast) ausschließlich in Adobe Lightroom. Manchmal, so auch bei diesem Bild, kommen auch noch die Nik-Filter zum Einsatz. Doch dazu später mehr.

Unten nun das Bild, wie es aus der Kamera kam, ohne jegliche Bearbeitung sowie daneben das Histogramm.

Man sieht, dass die Komposition zwar stimmig ist, aber man erkennt auch folgende Mängel:

  1. Leichte Unterbelichtung: Die 60 Sekunden Belichtungszeit waren zu wenig. Aber da die Lichter bei der Fuji sehr schnell ausfressen, belichte in der Regel zwar nach rechts (ETTR), aber eher defensiv. Denn ausgefressene Lichter kann man in der Bearbeitung nicht retten, wohl aber lassen sich leicht zu dunkle Tiefen sehr gut aufhellen.
  2. Farbstich: Der automatische Weißabgleich hat die Farbstimmung sehr ins orange, fast bräunliche verschoben.
  3. Kontrast: Das Bild möchte ich als insgesamt flau bezeichnen, was mir ebenfalls nicht gefällt.
  4. Im Vordergrund trieb ein Stück Holz im Wasser. Durch die Langzeitbelichtung verschwamm es zu einem dunklen Fleck und im Himmel hinterliess ein Vogel eine verwischte Spur. Diese Artefakte wollte ich im finalen Bild nicht haben.

Aber ich wusste ja, wie es dort zum Zeitpunkt der Aufnahme aussah und wie ich mich gefühlt habe. Genau diese Stimmung habe ich durch die Bildbearbeitung wieder hergestellt.

Zunächst habe ich in Lightroom die automatische Tonwertkorrektur angewandt. Damit starte ich eigentlich bei den meisten Bildern. Danach tastete ich mich an meinem gewünschten Bildeindruck heran. Ich habe hier keine feste Vorgehensweise. Normalerweise arbeite ich die Regler des Entwickeln-Moduls von Lightroom oben nach unten durch. Einzig mit dem Regler „Dunst entfernen“ bin ich immer etwas sparsam, weil der Effekt schnell ziemlich heftig wirkt.

Danach entfernte ich mit dem Stempelwerkzeug die unerwünschten Artefakte im Bild.

Um dem Bild noch ein wenig mehr „Wumms“ zu geben, bearbeitete ich es anschließend im „Brilliance/Warmth“-Filter von Nik, wo ich im Wesentlichen den Farbstich entfernte und den dynamischen Kontrast (mit den gleichnamigen Reglern) erhöhte. Abschließend entrauschte ich das Bild in Nik Dfine. Fertig.

Habt Ihr weitergehende Fragen zur Bildbearbeitung? Ich freue mich auf Eure Nachrichten!

 

Weiterführende Links

Rodder Maar – auf Schatzsuche in der Lightroom Bibliothek

Rodder Maar – auf Schatzsuche in der Lightroom Bibliothek

Auf Schatzsuche in der Lightroom-Bibliothek!

Sicherlich hast auch Du einen erprobten Workflow, mit dessen Hilfe Du Deine Bilder von der Kamera importierst, sie sichtest, bewertest und bearbeitest. Durch die Bewertung (z.B. in Lightroom mit den Sternen) ziemlich am Anfang des Workflows und der anschließenden Bearbeitung nur der besten Bilder spart man viel Zeit und kommt so schnell dazu, die wirklich wertvollen Bilder eines Shootings zu extrahieren. So mache ich es auch. Und die „nicht so tollen“ Bilder schlummern dann auf unbestimmte Zeit auf der Festplatte des heimischen Rechners.

Es kann sich aber lohnen, nach einiger Zeit diesen Bodensatz nochmal zu durchforsten. Ich finde dann immer wieder Bilder, bei denen ich mich frage, wieso sie mir nicht bereits früher aufgefallen sind.

 

Am Rodder Maar

Vor ein paar Wochen war ich an einem trüben Sonntagnachmittag auf einen Spaziergang am Rodder Maar. Das Rodder Maar ist ein kleiner, fast kreisrunder See in der Nähe von Niederzissen am Ostrand der Eifel. Das Wetter war trüb, die Vegetation war noch im Winterurlaub und direkt ans Maar kommt man auf Grund der vielen Absperrzäune auch nicht mehr heran.

Trotzdem hatte ich die meine Fuji X-T2 mit dem XF16/1.4 dabei. Man weiß ja nie…

Auf dem Weg rund ums Maar kommt man an einem kleinen eingezäunten Tümpel vorbei. Ich habe ohne viel zu überlegen ein Bild gemacht, weil mir die Spiegelung der Bäume im Wasser sehr gut gefiel. Aber ehrlich gesagt, lange habe ich nicht gebraucht für das Bild. Filter? Stativ? Fehlanzeige!

Bildbearbeitung

Zu Hause ist das Bild dann natürlich prompt durchgefallen.

Aber vor ein paar Tagen habe ich es wiederentdeckt und angefangen, an den Lightroom-Reglern zu drehen. Ich hatte die Idee, eine düstere Hochmoorstimmung zu erzeugen.

Wie die Lightroom-Einstellungen zeigen, war gar nicht so viel machen, um den gewünschten Bildeindruck hervorzurufen. Auch wenn ich die Regler nie streng von oben nach unten in der von Adobe vorgegebenen Reihenfolge bediene, hier der Klarheit halber doch der Reihe nach:

  • Farbtemperatur ein wenig kühler
  • Belichtung um fast zwei Blendenstufen erhöht (warum, wird gleich klar)
  • Lichter runter
  • Tiefen hoch
  • Weiß und Schwarz jeweils leicht erhöht
  • Klarheit ein wenig erhöht

Mit dem Radialfilter (Weiche Kante 50, Häkchen gesetzt bei „Umkehren“) habe ich dann einige Bildelemente betont:

  • Die helle Partie im Himmel eine halb Blendenstufe abgedunkelt
  • Den Baum im Zentrum des Bildes, der sich im Wasser spiegelt, um eine knappe halbe Blendenstufe aufgehellt

Die Landschaft wurde mit dem Radialfilter, aber ohne „Umkehren“ gegenüber der Wasserfläche um eine Blende abgedunkelt, indem ich eine Ellipse mit diesen Filtereinstellungen auf die Wasserfläche legte.

Zu guter Letzt, um die Stimmung final einzutrüben, legte ich über das Panel „Effekte“ eine kräftige dunkle Vignette rund um das Bild.

Fertig.

Fazit

Zu diesem Bild habe ich bisher recht unterschiedliche Rückmeldungen bekommen. Von „Oh klasse… warst Du in Schottland“, über „Bah, das ist mir zu trist“ bis „Was soll das? Mit Bildbearbeitung hast Du aus einem schlechten Bild ein bearbeitetes schlechtes Bild gemacht“.

Die ersten beiden Kommentare entstanden einfach aus unterschiedlichen Geschmäckern der Betrachter und deren Assoziationen mit dem fertigen Bild.

Der dritte Kommentar ist wirklich interessant: Zum einen bin ich auch ein Verfechter der Position, ein Bild bereits in der Kamera so perfekt wie möglich zu gestalten. Das erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit dem Motiv und bereits vorher eine entsprechende Planung: Wetter, Sonnenstand, … wir kennen das…

Ein etwas unangenehmer Nebeneffekt dieser Vorgehensweise ist aber der Verlust der Spontaneität beim Fotografieren. Das stelle ich zumindest bei mir manchmal fest. Einfach so fotografieren? Aber ich habe ja weder Stativ noch Filter dabei. Das geht ja gar nicht.

Das ist für mich eine echte Beschränkung. Um diese aufzubrechen, ziehe ich oft auch ohne großen Plan los. Anfangs fühlt man sich   als gestandener Landschaftsfotograf ein wenig nackt, so ganz ohne Stativ… Aber das legt sich schnell, sobald sich ein Flow einstellt und ich beginne, Motive zu sehen.

Und genau so ist dieses Bild entstanden. Einfach so… ohne großen Plan…

Zieht Ihr auch manchmal ohne Plan los? Oder ist das für Euch ein No-Go? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare und Erfahrungen! :-)

Sonnenuntergang auf dem Ölberg – Making-of

Sonnenuntergang auf dem Ölberg – Making-of

Sonnenuntergang auf dem Ölberg – wieder mal

Der Ölberg ist ein markanter Gipfel im Siebengebirge, der eine erstklassige Aussicht bietet. Er ist zudem leicht erreichbar: Vom Parkplatz an der Margaretenhöhe aus sind es zu Fuss nur etwa 15 Minuten bergauf durch den Wald. Dort oben gibt es zwei Fotopunkte: Einmal von der Terrasse der Gaststätte aus nach Nordwesten. Man hat dann einen schönen Blick nach Bonn und weiter bis nach Köln. Der Rhein verläuft in großen Schleifen quer durch das Sichtfeld. Der andere Punkt befindet sich im linken Bereich des Aussichtspunktes, wo man einen größeren Felsen sehr schön in den Bildvordergrund integrieren kann.

Diesen linken Punkt habe ich mir diesmal vorgenommen, weil man sich derzeit so positionieren kann, dann die Sonne ziemlich genau hinter dem höchsten Punkt des Felsens untergeht. Zudem liegt die Burg Drachenfels auf der Sichtachse. Eine interessante Kombination also, um den Sonnenuntergang auf dem Ölberg auf den Sensor zu bannen.

Einstellungssache

Da ich den Felsen markant im Bildvordergrund haben wollte, benötigte ich eine kurze Brennweite an der Fuji X-T2. Ich entschied mich für das 10-24/4 bei 20mm, entsprechend 30mm am Vollformat. Für eine durchgehende Schärfe vom Vorder- bis zum Hintergrund stellte ich die Blende 11 ein.

Der Himmel war bedeutend heller als der Vordergrund. Also setzte ich einen Grauverlaufsfilter mit weichem Verlauf vor das Objektiv, um den Himmel um drei Blendenstufen abzudunkeln (GND 0.9 soft).

Die Schärfe kontrollierte ich im Live-View in der vergrößerten Ansicht. Ich stellte sie auf die Spitze des Felsens im Vordergrund ein, überprüfte aber, ob ich eine durchgehende Schärfe von Vorder- bis Hintergrund hatte.

Nach einem ersten Testbild sah ich, dass der Motivkontrast noch immer zu hoch war. Ich entschied mich daher, drei Einzelbilder mit zwei Blendenstufen Belichtungsabstand zu machen: Eines mit der anfangs gemessenen Belichtung von 1/60s, eines, bei dem der Vordergrund ausreichend hell war mit 1/15s und ein drittes mit 1/250s, bei dem der Himmel passte. Die Einzelbilder wollte ich später mit der HDR-Funktion in Lightroom zusammenrechnen.

Und Schuß!

Nun wartete ich kurz, bis die Sonne noch ein bisschen tiefer gesunken war. Dann blieb nur noch der Druck auf den Fernauslöser. Fertig.

Bearbeitung

Zunächst erstellte ich aus den drei Einzelbildern mit der HDR-Funktion von Lightroom ein neues Bild. An diesem gab es dann nicht mehr allzuviel zu tun:

  • Bild gerade richten
  • Farbtemperatur ein wenig runter (5600 K)
  • Lichter ganz runter (-90)
  • Tiefen hoch (+70)
  • Schwarz runter  (-14)
  • Klarheit ein wenig hoch (+14)
  • Dynamik ein klein wenig hoch (+3)

Das Schärfen von Bildern, die mit Fuji X-Trans-Sensoren entstanden sind, erfolgt anders als von Bildern aus herkömmlichen Sensoren. Der Betrag der Schärfung darf nicht zu hoch gewählt werden, weil sonst unschöne Artefakte im Bild entstehen.

  • Betrag 25
  • Radius 1,2
  • Details 56
  • Maskieren 82

Um den oberen Bildrand ein wenig kühler zu bekommen, habe ich einen Verlauf über das Bild gelegt. Die Parameter des Verlaufs habe ich wie folgt gewählt:

  • Temp. -16
  • Belichtung -0,28

Und zuletzt habe ich noch eine leichte Vignette um das Bild gelegt. Fertig.

Die Beschreibung der Bildbearbeitung liest sich aufwändiger, als sie in Wirklichkeit war. Ich habe diesmal auf die Uhr geschaut: Die Bearbeitung hat mich ziemlich genau vier Minuten gekostet. Am längsten hat dabei die Erstellung des HDR-Bildes gedauert. Das ist aus meiner Sicht ein akzeptabler Aufwand für die Bearbeitung eines Landschaftsbildes.

Ein Wort zum Schluss…

Der Umstieg von der Nikon D810 zur Fuji X-T2 geht nicht von allein, aber er fällt mir leichter als gedacht. Die Gewöhnung an die veränderte Bedienung erfolgt ausreichend schnell und vermeintliche Nachteile in der Bedienung verschwinden durch die Gewöhnung von allein. Der größte Vorteil an der Fuji ist für mich nach wie vor das deutlich geringere Gewicht der Fotoausrüstung. Und die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben, wenn man nicht zu den Pixelpeepern zählt ;-)

Weiterführende Links

Folgende Links enthalten weitere Informationen rund um das Thema:

Getestet: Fotobuch von Saal-Digital

Getestet: Fotobuch von Saal-Digital

Ein Fotobuch von Saal-Digital…

Dies ist ein gesponserter Testbericht über ein Fotobuch von Saal-Digital. Bei Saal-Digital habe ich mir in der Vergangenheit schon öfter Prints meiner Fotografien anfertigen lassen. Damit war ich eigentlich immer sehr zufrieden. Preis, Qualität, Lieferzeit waren völlig in Ordnung. So kam es mir sehr gelegen, dass Saal-Digital aufgerufen hatte, ihre Fotobücher zu testen. Da ich sowieso ein Fotobuch über meine Fotoreise zu den Färöer-Inseln erstellen wollte, habe ich mich um den Test beworben.

Auswahl der Bilder

Los gehts mit der Auswahl der Bilder. Ins Fotobuch von Saal-Digital sollten natürlich nur die allerbesten Aufnahmen kommen. Da ich alle Bilder selbst gemacht habe (logisch!) fiel mir die Auswahl wirklich schwer. Es sollte nicht zu viele aber auch nicht zu wenige Bilder sein. Wichtig bei der Bildauswahl sind folgende Faktoren:

  • Nimm nur die allerbesten Bilder
  • Nimm die Bilder in der höchstmöglichen Auflösung
  • Entscheide Dich für Hoch- oder Querformat oder eine sinnvolle Abfolge von Formatwechseln

Wie man die Bilder sortiert, hängt vom Thema des Fotobuches ab. Für mein Fotobuch über die Färöer-Inseln war es mir wichtig, die Bilder weitgehend entsprechend der Aufnahmeorte zu gruppieren. Aber auch Bilder mit ähnlicher Farbstimmung wollte ich nah beieinander halten.

Bildbearbeitung

Die Bildbearbeitung mache ich mit Adobe Lightroom CC. Schön ist, dass Saal-Digital für jedes Produkt ein entsprechendes ICC-Profil zum kostenlosen Download anbietet. So kann ich mit Hilfe der Softproof-Funktion in Lightroom sehr gut beurteilen, wie das Bild später im Druck aussehen wird. Voraussetzung für eine möglichst realistische Darstellung ist allerdings ein kalibrierter bzw. profilierter Monitor. Dieser Punkt ist wichtig, denn die Enttäuschung ist groß, wenn die gedruckten Bilder am Ende so gar nicht dem entsprechen, was man vorher auf dem Monitor gesehen hat.

Nach der Bearbeitung können die Bilder exportiert werden. Die weiteren Bearbeitungsschritte erfolgen in der Software von Saal-Digital. (mehr …)

Scharfe Bilder mit dem Hochpassfilter

Scharfe Bilder mit dem Hochpassfilter

Scharfe Bilder mit dem Hochpassfilter? In diesem Artikel gehe ich auf das Schärfen des Bildes in der Bildbearbeitung ein und beschreibe die Schärfungsmethode, die ich am häufigsten verwende: Das Nachschärfen mit dem Hochpassfilter von Photoshop.

In aller Regel freuen wir uns über scharfe Bilder, sei es am Monitor oder beim Ausdruck. Die Bildschärfe kann dabei nun an mehreren Stellen des fotografischen Prozesses beeinflußt werden:

  • Wetterbedingungen bei der Aufnahme (nur mittelbar beeinflussbar über den Zeitpunkt der Aufnahme beeinflussbar – mir ist keine Methode bekannt, mit der Fotografen das Wetter ändern können :-) )
  • Eigenschaften bzw. Qualität der Fotoausrüstung (Objektiv, Stativ, Vorhandensein eines Fernauslösers)
  • Kameraeinstellungen (Belichtungszeit, Blende, ISO, Fokussierung, Spiegelvorauslösung, …)
  • Bildbearbeitung

Das Schärfen mit dem Hochpassfilter eignet sich vor allem für Bilder mit feinen Strukturen oder auch für Architekturaufnahmen mit kräftigen Kanten bzw. Kontrasten. Dabei werden die bekannten Seiteneffekte anderer Schärfungsmethoden wie Kantenartefakte oder eine Verstärkung des Bildrauschens weitgehend vermieden. Zudem ist es auf Grund der Möglichkeiten von Photoshop möglich, verschiedene Bildteile unterschiedlich stark zu schärfen.
(mehr …)